Fersensporn

 

Als Fersensporn werden knöcherne Anbauten am Fersenbein bezeichnet, die entweder im Bereich des Ansatzes der Achillessehne oder der Fußsohlenbindegewebeplatte (Plantarfaszie), sowie an der Stelle der ehemaligen Wachstumsfuge (Apophyse) auftreten und meist durch eine erhöhte Gewebespannung oder direkte Druckbelastung, z.B. im Schuh, entstehen. Sie können eine Reizung des umgebenden Gewebes mit lokaler Entzündung, Schwellung, Schmerzen und Ausbildung eines Schleimbeutels (Bursitis) verursachen.

Je nach Lokalisation des Fersensporns und nach Stärke der Beschwerden werden konservative (Physiotherapie, Massage, Elektrotherapie, Ultraschall, Medikamente, Stoßwellentherapie, Bestrahlung) oder operative (Abtragung des entzündeten Gewebes an der Sehne, incl. der Schleimbeutel, Glättung des Knochens) Maßnahmen ergriffen.