Arthrodesen am Rückfuß
Die operative Versteifung eines Gelenks wird Arthrodese genannt und kommt am Rückfuß bei einer schmerzhaften Arthrose, bei Erkrankungen der am Gelenk beteiligten Knochen sowie bei Fehlstellungen wie z.B. dem Plattfuß in Frage. Als wichtige Gelenke in diesem Bereich kommen das Untere Sprunggelenk (Subtalargelenk) , das Talo-Navikular-Gelenk (Sprungbein-Kahnbein) und das Calcaneo-Cuboidal-Gelenk (Fersenbein-Würfelbein) für eine Versteifung in Frage.
Wie bei jeder Arthrodese muß zunächst über einen ca. 8 cm langen Hautschnitt das betroffene Gelenk eröffnet und die noch vorhanden Knorpelüberzüge abgetragen werden. Danach wird das Gelenk in der optimalen Position eingestellt, evt. noch vorhandene Knochenvorwölbungen werden entfernt. Die Arthrodese wird mit Schrauben, Platten, Drähten oder Knochenklammern fixiert.
Oft werden begleitend Eingriffe an den Sehnen durchgeführt (Sehnenchirurgie).
Nachbehandlung:
Fadenzug nach ca. 14 Tagen
Entlastung des Beins für ca. 2 Wochen, danach Gipsersatzorthese oder Gips für
4-8 Wochen.
Vollbelastung nach 8-10 Wochen

