Knorpel-Knochen-Transplantation (OATS-Plastik)
Bei umschriebenen Knorpeldefekten am Sprungbein kann eine Knorpel-Knochen-Transplantation durchgeführt werde. Diese erfolgt arthroskopisch oder offen. Bei der häufiger durchgeführten, offenen Methode muss der Innen- oder Außenknöchel abgesetzt werden, wenn der Knorpeldefekt nach der Gelenkeröffnung (Arthrotomie) nicht eindeutig darstellbar ist. Mit speziellen Hohlmeißeln werden Zylinder im Bereich der Läsion aus dem Knochen entnommen. Diese Defekte werden mit Zylindern aufgefüllt, die im Kniegelenk aus dem Oberschenkelknochen entnommen werden und eine gesunde Knorpelschicht tragen.
Am Ende der Operation wird der Innen- oder Außenknöchel wieder mit Schrauben oder einer Platte fixiert.
Ziel der Operation ist es, die Knorpeloberfläche des Sprungbeins möglichst wieder stufenlos herzustellen.
Nachbehandlung:
Fadenzug nach 14 Tagen
Unterschenkelschiene für 2 Wochen
Gips oder Gipsersatzstiefel für 4-6 Wochen
Vollbelastung nach ca. 10 Wochen

