Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein
Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Form der Durchlichtmikroskopie (Licht wird durch das Präparat hindurchgeleitet) zur Blutuntersuchung. Grundlage dieses Verfahrens ist die Entdeckung der Pleomorphie (griech. für Mehrgestaltigkeit) von Mikroorganismen, die mit dem menschlichen Körper in gegenseitigem Nutzen zusammenleben (Symbiose). Wird das Milieu des Körpers durch verschiedene Faktoren, z.B. Umweltgifte, verändert, kommt es zu einer Störung dieser Symbiose und damit zu einer Veränderung des Blutes. Für die Untersuchung wird ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe entnommen und mikroskopisch untersucht.

