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Die präoperative Visite

Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Operation. Vor Ihrem Eingriff bietet die Hessingpark-Clinic Ihnen eine ausführliche präoperative Visite, in der alle Details rund um Ihre Anästhesie und den geplanten chirurgischen Eingriff besprochen werden.

Untersuchung | © Hessingpark-Clinic

Was passiert bei der präoperativen Visite genau?

Die präoperative Visite ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Ihrer Operation. In diesem Gespräch werden alle relevanten gesundheitlichen Aspekte besprochen, um sicherzustellen, dass Ihr Eingriff so sicher und erfolgreich wie möglich verläuft. Hier erfahren Sie, was während dieser wichtigen Untersuchung auf Sie zukommt:

1. Erhebung Ihrer Gesundheitsdaten

Zu Beginn der präoperativen Visite nehmen wir uns Zeit, um alle wichtigen Informationen zu Ihrem Gesundheitszustand zu erheben. Dazu gehören bestehende Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Allergien oder auch Eisenmangelanämie. Je mehr wir über Ihren Gesundheitsstatus wissen, desto besser können wir die Behandlung und den Eingriff auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen.

2. Narkosewahl

Auf Basis Ihrer Gesundheitsdaten und des geplanten Eingriffs entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welche Narkosemethode die beste für Sie ist. Es gibt zwei Hauptarten der Narkose:

  • Vollnarkose: Bei dieser Methode schlafen Sie während des gesamten Eingriffs und sind komplett bewusstlos.
  • Regionalanästhesie: Hier wird nur ein bestimmter Körperbereich betäubt, sodass Sie während des Eingriffs wach bleiben, jedoch keine Schmerzen verspüren.
    Wir wählen die Methode aus, die für Sie am sichersten und effektivsten ist, unter Berücksichtigung Ihres Gesundheitszustands und der Art der geplanten Operation.

2. Narkosewahl

In der präoperativen Visite klären wir Sie umfassend über mögliche Risiken und Begleiterscheinungen der Narkose auf. Dazu gehören etwa Übelkeit, Halsschmerzen oder andere Beschwerden, die nach dem Eingriff auftreten können. Wir nehmen uns auch Zeit, um Ihre Wünsche und Ängste zu besprechen, damit wir das Verfahren so angenehm und stressfrei wie möglich gestalten können.

4. Besondere Maßnahmen und Vorkehrungen

Sollte es notwendig sein, spezielle Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa eine Behandlung bei Eisenmangel oder eine Anpassung Ihrer Medikation (z. B. Blutdruckmedikationen), können wir diese rechtzeitig vor dem Eingriff in die Wege leiten. Dies hilft dabei, das Risiko während der Operation zu minimieren und ein optimales Ergebnis zu erzielen.

5. Frühzeitige Risikoerkennung und Prävention

Eine frühe präoperative Beratung ermöglicht es uns, eventuelle Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls präventiv zu behandeln. Beispielsweise können wir einen bestehenden Eisenmangel beheben oder Ihre Medikation für Bluthochdruck anpassen, um während der Operation bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen.

Häufig gestellte Fragen:

  • Bringen Sie bitte alle relevanten Gesundheitsdaten mit, wie etwa Informationen zu bestehenden Vorerkrankungen, Allergien und Medikamenten, die Sie regelmäßig einnehmen. Falls vorhanden, sollten Sie auch Befunde von früheren Untersuchungen oder Krankenhausaufenthalten mitbringen.

  • Die Dauer der präoperativen Visite kann je nach Komplexität Ihrer medizinischen Vorgeschichte variieren. In der Regel dauert sie etwa 20 bis 30 Minuten, um alle notwendigen Informationen zu erheben und Sie umfassend zu beraten.

  • In der präoperativen Visite besprechen wir, ob und welche Medikamente Sie vor der Operation weiterhin einnehmen können. Einige Medikamente müssen möglicherweise angepasst oder vorübergehend abgesetzt werden, um Risiken während des Eingriffs zu minimieren.

  • Bereiten Sie sich vor, indem Sie eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente sowie Informationen zu bestehenden gesundheitlichen Problemen oder früheren Operationen bereithalten. Es ist auch hilfreich, Fragen oder Bedenken zu notieren, die Sie während der Visite ansprechen möchten.

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