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Wenn die Schulter versagt

Rotatorenmanschettenruptur

Alltägliche Bewegungen wie das Kämmen der Haare, das Tragen einer Einkaufstasche oder das Anziehen eines Pullovers können durch eine Rotatorenmanschettenruptur plötzlich schmerzhaft oder unmöglich werden. Diese Verletzung ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen in Deutschland, besonders bei Menschen mittleren und höheren Alters, und beeinträchtigt stark die Lebensqualität.

Mann legt sich Hand an die Schulter | © Hessingpark-Clinic

Was ist eine Rotatorenmanschettenruptur?

Die Rotatorenmanschette ist eine funktionelle Einheit aus Muskeln und Sehnen, die sich wie eine schützende Manschette um den Oberarmkopf legt. Sie sorgt dafür, dass der Oberarmkopf bei Bewegungen stabil in der Gelenkpfanne bleibt und ermöglicht grundlegende Bewegungen wie das Heben und Drehen des Arms.
Bei einer Rotatorenmanschettenruptur kommt es zu einem Riss einer oder mehrerer Sehnen in diesem Bereich. Häufig betroffen ist die Supraspinatus-Sehne, die durch Verschleiß, Überlastung oder Unfälle geschädigt werden kann. Man unterscheidet zwischen Teilrissen (Teile der Sehne bleiben noch intakt) und Komplettrissen, bei denen die Sehne vollständig abgelöst ist.
Diese Verletzung betrifft häufig Menschen über 50 Jahre, da altersbedingter Verschleiß die Stabilität der Sehnen beeinträchtigt. Aber auch bei jüngeren Menschen, insbesondere nach Sportunfällen oder anderen Traumata, kann es zu einem Riss kommen.

Symptome einer Rotatorenmanschettenruptur

Die Symptome einer Rotatorenmanschettenruptur hängen von der Schwere des Risses und den Begleitumständen ab. Typische Beschwerden sind:

•    Stechende oder ziehende Schmerzen in der Schulter, die bis in den Nacken oder den Arm ausstrahlen können.
•    Schmerzen, die sich nachts beim Liegen auf der Schulter oft verstärken und den Schlaf beeinträchtigen.
•    Eingeschränkte Beweglichkeit, vor allem beim Heben oder Drehen des Arms.
•    Kraftverlust bei alltäglichen Bewegungen wie dem Heben von Gegenständen oder dem Anziehen von Kleidung.
•    Schmerzhafte Schonhaltung, die zusätzlich zu Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen führt.

Patientinnen und Patienten berichten häufig, dass selbst einfache Aufgaben wie das Kämmen der Haare oder das Heben einer leichten Tasche zu einer Herausforderung werden.

Diagnose

Die Diagnose einer Rotatorenmanschettenruptur erfordert eine gründliche Untersuchung und den Einsatz fortschrittlicher Bildgebungstechniken. In der Hessingpark-Clinic verfügen wir über alle notwendigen Mittel, um Ihre Beschwerden umfassend zu analysieren und eine präzise Diagnose zu stellen.

Zu Beginn des Diagnoseprozesses führen wir eine detaillierte Anamnese durch. Hierbei besprechen wir Ihre Krankengeschichte und die genauen Umstände Ihrer Beschwerden. Besonders wichtig sind dabei Informationen zur Schmerzintensität, etwaigen Bewegungsproblemen und möglichen Unfällen, die auf eine Rotatorenmanschettenruptur hinweisen könnten.

Im Anschluss folgt die klinische Untersuchung. Unsere erfahrenen Schulterexperten überprüfen dabei die Beweglichkeit, Stabilität und Kraft Ihrer Schulter. Diese gründliche Untersuchung hilft uns, den Zustand Ihrer Schulter zu beurteilen und festzustellen, ob eine Ruptur der Rotatorenmanschette vorliegt und in welchem Ausmaß diese das Gelenk beeinträchtigt. Mit dieser fundierten Analyse können wir die bestmögliche Behandlungsstrategie für Sie entwickeln.

Bildgebende Verfahren

  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie): Besonders hilfreich, um Weichteilschäden wie Sehnenrisse zu erkennen.
  • Magnetresonanztomografie (MRT): Hochauflösende Bilder zeigen den genauen Zustand der Rotatorenmanschette sowie Begleitverletzungen.
  • Röntgen: Zur Beurteilung von knöchernen Veränderungen oder degenerativen Prozessen im Schultergelenk und zum Ausschluss von Kalkeinlagerungen.

Dank unserer Expertise und moderner Diagnostik können wir die Art und das Ausmaß des Sehnenrisses präzise feststellen und die passende Therapie einleiten.

Konservative Behandlung – Schonung und gezielte Therapie

Nicht jeder Rotatorenmanschettenriss erfordert eine Operation. Besonders bei Teilrissen oder geringeren Beschwerden setzen wir in der Hessingpark-Clinic zunächst auf eine konservative Behandlung, um Schmerzen zu lindern und die Funktion der Schulter wiederherzustellen:

•    Schmerz- und Entzündungshemmung: Durch Medikamente und lokale Anwendungen (z. B. Eis oder Wärme).
•    Physiotherapie: Reizreduzierende Maßnahmen und spezielle Übungen zur Kräftigung und Stabilisierung der Schulter.
•    Manuelle Therapie: Zur Verbesserung der Beweglichkeit.
•    Elektrotherapie und Massagen: Unterstützung des Heilungsprozesses und Lösung von Verspannungen im Bereich des Hals-/ Nackenbereichs

Mit diesen Maßnahmen können wir oft eine deutliche Verbesserung erzielen und die Notwendigkeit einer Operation vermeiden.

Operative Behandlung – Modernste Verfahren in der Hessingpark-Clinic

Wenn die konservative Therapie keine ausreichende Linderung bringt oder der Riss zu schwerwiegend ist, empfehlen wir einen operativen Eingriff. Unsere Schulterchirurgen in der Hessingpark-Clinic gehören zu den führenden Experten auf diesem Gebiet mit internationaler Ausbildung. Wir bieten verschiedene Operationsverfahren an, je nach Ausmaß der Verletzung:


Arthroskopische Reparatur (Schlüsselloch-Technik)

  • Minimalinvasive Methode mit kleinen Hautschnitten.
  • Die gerissene Sehne wird mit Fadenankern wieder am Knochen befestigt.
  • Schonende Technik, die eine schnelle Heilung ermöglicht.

Implantation einer inversen Schulterprothese


Bei irreparablen Schäden, insbesondere bei älteren Patienten, sorgt eine Prothese für Schmerzlinderung und Beweglichkeit.
Vor jedem Eingriff führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch, um die beste Therapieoption für Sie zu finden.

Nachbehandlung und Rehabilitation

Die Chancen auf eine vollständige Genesung sind sehr gut, wenn die Behandlung frühzeitig eingeleitet wird. Dank unserer modernen Therapiemethoden und erfahrenen Spezialisten in der Hessingpark-Clinic können wir in den meisten Fällen:

•    Eine deutliche Schmerzlinderung erreichen

•    Die Beweglichkeit und Kraft der Schulter wiederherstellen

•    Die Rückkehr zu einem aktiven, schmerzfreien Alltag ermöglichen

Lassen Sie sich von uns begleiten – die Hessingpark-Clinic steht Ihnen mit Erfahrung, Kompetenz und modernster Technik zur Seite. Gemeinsam bringen wir Ihre Schulter wieder in Bewegung!

Häufig gestellte Fragen:

  • Die Heilungsdauer nach einer Schulteroperation an der Rotatorenmanschette liegt in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten. In den ersten 6 Wochen muss die Schulter ruhiggestellt werden. Eine vollständige Belastung ist meistens erst nach etwa 6 Monaten möglich.

  • Bei einem Sehnenriss, der sowohl die Schulter als auch den Oberarm betrifft, erleben Betroffene meist starke Schmerzen und können das Schultergelenk nur noch eingeschränkt bewegen. Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche Untersuchung sowie Ultraschall oder ein anderes bildgebendes Verfahren.

  • Ein Rotatorenmanschettenriss heilt in der Regel nicht von selbst, sondern verschlechtert sich häufig weiter. Allerdings muss nicht jede Rotatorenmanschettenruptur operativ behandelt werden, da viele Rupturen schmerzfrei verlaufen oder die Risse nur teilweise vorhanden sind. Dies gilt es mit dem Arzt zu besprechen.

  • Wie sollte man nach einer Schultergelenksoperation schlafen? Um eine schnelle Heilung der Sehnen, Muskeln und Knochen zu unterstützen und das operierte Gelenk nicht unnötig zu belasten, wird empfohlen, nach dem Eingriff in Rücken- oder Seitenlage zu schlafen.

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