Impingement

Der englische Begriff „impingement“ beschreibt die mechanische Kompression der Rotatorenmanschette und eines Schleimbeutels zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Bei wiederkehrenden Kompressionen kann es zu einer Reizung des Schleimbeutels und zu Veränderungen der Sehnen der Rotatorenmanschette bis hin zum Einriss kommen. Dies verursacht Schulterschmerzen.

Ein enges Schulterdach, Überkopfarbeiten oder Überkopfsport, wie z.B. Tennis, können begünstigend für die Entstehung eines Impingementsyndroms sein.

Häufig können leichtere Formen durch Krankengymnastik oder einer Umstellung der Lebensgewohnheiten behandelt werden.

Bei Versagen dieser Maßnahmen oder ausgeprägten strukturellen Ursachen (z. B. sehr enges Schulterdach) kann eine Operation indiziert sein. Hierbei wird in arthroskopisch das Schulterdach erweitert und Teile des entzündeten Schleimbeutels entfernt.

Etwaige Begleitschäden, wie z.B. Rissbildungen der Rotatorenmanschette, können gleichzeitig mitbehandelt werden.